Dezember 15, 2009

Wall Street kauft sich frei

Gerade mal vor einem Jahr standen wir am Abgrund - jetzt machen die Banken nicht nur weiter wie zuvor, sondern sie wollen sich auch der Bevormundung entziehen.

Die CitiGroup in den USA will und darf ihre Schulden beim Staat zurückzahlen.

Ob das ein kluger Schritt ist?

Mehr dazu unter:

http://www.sueddeutsche.de/finanzen/315/497618/text/

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,667091,00.html

Ich bleibe dabei:

Die Geldmengen, die momentan in den Markt gepumpt werden, werden sehr bald eine immense Inflation auslösen.

Und einieg Staaten stehen vor der Pleite.

Dezember 11, 2009

Merkel: Staatsbankrotte nicht unmöglich

Im Spiegel stand es im Januar: Ein Zitat von Angela Merkel

„Es gibt das Gerücht, dass Staaten nicht pleitegehen können. Dieses Gerücht stimmt nicht.“

Jetzt ist es langsam so weit: dem ersten EU Staat droht die Pleite - Griechenland
siehe: http://www.ftd.de/politik/europa/:vertrauenskrise-angst-vor-griechenland-pleite-erschuettert-maerkte/50047715.html

123 US Banken sind 2009 schon pleite und der US Einlagensicherungsfonds ebenfalls:
http://www.mmnews.de/index.php/200911144213/MM-News/123-US-Banken-pleite-Einlagensicherungsfonds-am-Ende.html

Im Pril schrieb ich noch: 25 Banken in den USA pleite

Und die USA drucken fleißig Geld und kaufen selbst Staatsanleihen:
http://www.welt.de/finanzen/article3406883/Das-gefaehrliche-Spiel-der-US-Notenbank.html

UNd obwohl es noch genug toxische Derivate (Zockerpapiere) gibt... die Banken basteln schon wieder Neue:
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/189/488584/text/

Wir würgen immer noch an den Brocken die uns die Banken ausgekotzt haben und schon kochen die einen neuen Brechbrei und stopfen sich die Taschen voll:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Finanzen-Finanzkrise-Banker-Boni;art130,2950997

Und dann zahlen "WIR" auch noch den Herren in unseren Staatsbanken wie zum Beispiel Herrn Nonnenmacher von der HSH Nordbank MILLIONEN-Boni???
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,635578,00.html

Zum Kotzen!

Wie sagte Urban Priol über Nonnenmacher in "Neues aus der Anstalt" im Oktober 2009: "Warum sehen diese Arschlöcher immer so aus,wie man sie sich vorstellt?"

Ach was erzähle ich?

Sehen Sie sichs selbst an (ab 4min 35sek):

Oktober 28, 2009

Frau Merkl und die peinliche Frage zu Schäuble

Die Holländer kennen sich in deutscher Geschichte besser aus als die Deutschen?

Jedenfalls trauen die sich Fragen zu stellen :-)

Worum geht es?

Eigentlich um diesen Witz:

Wolfgang Schäuble mitten in der Krise Finanzminister? Warum nicht? Mit fehlendem Geld hat der Mann schließlich Erfahrung.

Und natürlich um diese Pressekonferenz:



Auf dieser Webseite (http://info.kopp-verlag.de/news/bundeskanzlerin-merkel-kritische-fragen-unerwuenscht.html) lesen wir:


Blenden wir zurück. Januar 2000. Wolfgang Schäuble (CDU) war am Ende. Vor aller Öffentlichkeit räumte er ein, einen dicken Geldumschlag erhalten zu haben. Von einem Waffenhändler. Bei der CDU tauchte die angebliche Spende nie auf. Das Geld blieb für immer verschwunden. Bald darauf trat Wolfgang Schäuble zurück. Vor dem Bundestag entschuldigte er sich, »dass unter der Verantwortung der CDU Gesetze gebrochen wurden«.

Schäuble? DER Wolfgang Schäuble? Der langjährige Innenminister, oberste Gesetzeshüter, Dienstherr des BKA, der Bundespolizei, der Geheim­dien­ste und Terror-Bekämpfer der Merkel-Regierung? Hatte Geld von Waffenhändlern genommen, also von den natürlichen Verbündeten von Terroristen? Unmöglich. Geld, das entgegen gesetzlicher Vorschrift nicht in den Rechenschaftsberichten der CDU auftauchte? Nicht zu glau­ben. Und musste deshalb als CDU-Vorsitzender und Fraktions­chef zurücktreten? Das muss ein Irrtum sein.

Leider ist es kein Irrtum. Die meisten Menschen haben es nur längst vergessen. Am 10. Januar 2000 erklärte Schäuble, von dem Waffenhändler Karlheinz Schreiber 1994 100.000 Mark (rund 50.000 Euro) in bar für die CDU angenommen und an die CDU-Schatzmeisterin Brigitte Baumeister weitergegeben zu haben. Die Spende tauchte aber nicht im CDU-Rechenschaftsbericht auf. Wo sie hinkam und ob sie in Schäubles private Taschen floss, weiß man nicht. Am 20. Januar 2000 entschuldigte sich Schäuble vor dem Bundestag. Am 16. Februar 2000 verkündete er seinen Rückzug von den Ämtern des CDU-Fraktions- und Parteichefs. Am 10. April 2000 löste Angela Merkel Wolfgang Schäuble als CDU-Vorsitzende ab.

Doch damit ist ein deutscher Politiker noch lange nicht erledigt.

2005 wurde Schäuble zunächst als Bundesinnenminister und damit oberster Gesetzeshüter der Republik recycelt. Und wer dachte, dies sei nicht steigerungsfähig, wurde nun eines Besseren bzw. Schlechteren belehrt. Jetzt setzte Merkel noch einen drauf und machte ihn ausgerechnet zum Bundesfinanzminister.

Kaum zu glauben. Das fanden auch die Journalisten bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Koalitionsvertrages am 24.Oktober 2009. Sagte ich »die« Journalisten? Nun ja, genauer gesagt, war es nur einer, der sich daran stieß. Nur einer? Besser als keiner: Also funktioniert unsere Presse noch. Sagte ich »unsere«? Auch das stimmt nicht ganz, denn von den anwesenden deutschen Journalisten traute sich keiner, den offensichtlichen Skandal anzusprechen. Vielmehr war es der Korrespondent des niederländischen Telegraaf, Rob Savelberg, der an Merkel die Frage richtete, wie man einem Mann, der sich nicht an den Verbleib von 100.000 Mark erinnern könne, das Amt des Finanzministers anvertrauen kann.


Merkel: »Weil diese Person mein Vertrauen hat.«

Frage: »Aber kann er denn mit Geld umgehen, wenn er vergisst, dass er 100.000 Mark in bar in seiner Schublade liegen hat?«

Merkel: »Ich habe wirklich alles gesagt dazu.«

Frage: unverständlich

Merkel: »Ja, ich kann gerne den Satz nochmal wiederholen, aber ich habe aus meiner Sicht alles gesagt.«

Frage: »Aber es geht um die Finanzen von 82 Millionen Deutschen«

Keine Antwort. Eine Moderatorin im Saal: »Die nächste Frage«.

Oktober 24, 2009

Amerikanische Zentralbank FED: Der BOCK ist der GÄRTNER!

Da wurde der Bock zum Gärtner gemacht!

Die amerikanische Zentralbank (FED) gehört den Großbanken!

Unglaublich. Das größte Kartell der Geschichte...

Kein Wunder, dass sich auch Georg Schramm darüber aufregt:



Und wers nicht glaubt lese das hier:

http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_381792

Oktober 01, 2009

Die Wirtschaftskrise und Finanzkrise - verständlich erklärt

Dieses Kabarettstück von und mit Volker Pispers zeigt sehr gut verständlich, wie es zur Wirtschaftkrise und Finanzkrise 2008/2009 kam.

Dabei gibt es auch etwas zu lachen... Wenn es nicht nur so bitter wäre:



Ernster und nüchterner ist der Beitrag: Weltwirtschaftskrise und die Herrschaft des Geldes, sowie ein immer noch aktueller Beitrag von Juli 2009: Finanzkrise - Immer noch?

August 11, 2009

Weihnachten 2008 bei den Ackermanns

Im Zeichen der Finanzkrise musste auch bei den Ackermännern gespart werden.

Weihnachten 2008 fiel da mal etwas schmaler aus: