März 20, 2007

Union und SPD im Streit um die amerikanische Luftabwehrstation in Polen

Union und SPD im Streit um die amerikanische Luftabwehrstation in Polen - Die Union fordert Regierungspartner SPD auf, Mäßigung in der innenpolitischen Debatte über die amerikanischen Raketenabwehr-Pläne walten zu lassen.

Röttgen fordert von der SPD, dass sie die parteipolitische Kalkulationen zurückstellen und nimmt damit Bezug auf den Parteivorsitzenden Beck und seinen Generalsekretärs Heil, die sich gegen die Absicht der Union gewandt haben, eine amrikanische Luftabwehrstation in Polen und der Tschechischen Republik zu stationieren.

März 05, 2007

Abschaffung des Halbeinkünfteverfahren

Wie Sie wissen zahlen Dividenden die Unternehmen aus bereits versteuerten Gewinnen. Deshalb gab es bisher das Halbeinkünfteverfahren - nur die Hälfte sollte beim Anleger zum zweiten Mal besteuert werden.

Auch hier hat Herr Steinbrück die Axt angesetzt. Künftig werden Dividenden voll versteuert! Wo Ihnen bislang von 1 Euro wenigstens 85 Cent blieben, bleiben Ihnen künftig nur noch circa 70 Cent. Ihre Dividendenrenditen nach Steuern sacken also ebenfalls kräftig in den Keller.

Eine Lösung ist: Verwandeln Sie magere Dividenden in einen Bonus!

Mit guten Bonus-Zertifikaten kassieren Sie Renditen zwischen 10 und 40%! Die Papiere sind so konstruiert, dass Sie die Dividenden nicht ausgezahlt bekommen, sondern die Bank das Geld in defensive Optionen investiert. Der Effekt: Die Mini-Dividende verwandelt sich in einen überdurchschnittlichen Bonus und zugleich in einen Schutzmechanismus.

Februar 27, 2007

Air Berlin hat 2006 den Rückkehr in die Schwarzen Zahlen geschafft

Air Berlin hat 2006 den Rückkehr in die Schwarzen Zahlen geschafft - Der Rekordgewinn 2006 brachte die zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin zurück in die Schwarzen Zahlen.

Unter dem Strich blieb ein Überschuss von 50,06 Millionen Euro - nach zwei vorrangegangenen Verlustjahren - über, wie das Unternehmen mitteilte.

Der Umsatz stieg um 28,6% auf 1,57 Milliarden Euro.

Ebenfalls die Zahl der Reisenden stieg bei Air Berlin um 12,5% auf 15,2 Millionen.

Außerdem beförderte die Töchter dba 4,5 Millionen Passagiere, ein Plus von 12,8%.

Februar 24, 2007

Ölaktien out?

Auf die Höchststände der 1970er Jahre folgten in den 1980er Jahren wieder deutlich tiefere Notierungen für das schwarze Gold. Ende der 1990er Jahre wechselte ein Barrel Öl zwischenzeitlich sogar für weniger als 10 US$ den Besitzer. Ist eine solche Abwärtsbewegung nach den Höchstständen dieses Jahres wieder zu erwarten? Sind Ölaktien out?

Oh nein.

Allein die gestiegenen Gewinnungskosten für Öl sind ein Grund, die den Ölpreis auch künftig hoch halten werden. Die Erdöl exportierenden Länder hatten seit den 1970er nur noch wenig in neue Ölprojekte investiert. Auch die Produktionserhöhungen des letzten Jahres beruhten im Wesentlichen aus der Nutzung bisher ungenutzter Kapazitäten - nicht neuer Investitionen.

Die Folge ist, dass heute fast an der Kapazitätsgrenze produziert wird: Einer täglichen Produktionskapazität von etwa 33 Mio. Barrel steht eine tägliche Produktion von ungefähr 31,5 Mio. Barrel gegenüber.

Doch selbst, wenn die Fördermengen kurzfristig erhöht werden könnten, würde dies die Lage kaum entspannen. So wurde seit den 1970er Jahren nicht nur bei der Exploration neuer Ölfelder gespart, sondern auch bei Tanker- und Raffineriekapazitäten. Goldman Sachs zufolge sind auch die Transport- bzw. Veredelungskapazitäten weltweit fast vollständig ausgeschöpft.

Vor diesem Hintergrund sieht uns die amerikanische Investmentbank heute am Beginn eines neuen "Super-Zyklus", der gerade in der aktuellen Phase von hohen Investitionen in das Ölgeschäft geprägt ist. Ähnliche Zyklen setzten Mitte der 1940er sowie der 1970er Jahre ein. Nach weiteren 30 Jahren erscheint heute die Zeit reif für den Beginn des nächsten Zyklus. Milliarden werden in die Exploration neuer Ölvorkommen fließen und Firmen wie z.B. Royal Dutch Petroleum, Total SA oder Gazprom könnten den ganz großen Wurf landen.

Eines ist klar: Auch wenn der Rohölpreis derzeit eine Verschnaufpause einlegt, die Notierungen für Öl werden weiterhin hoch bleiben. Goldman Sachs geht sogar davon aus, dass wir nach der derzeitigen Korrektur noch im laufenden Jahr wieder deutlich steigende Ölpreise haben werden. So schreibt die Bank: "A cyclical bear market will likely turn into a cyclical bull market in 2005."

Der wesentliche Fakt aber ist, dass bis auf zwei Erdölförderländer, den Förderzenit schon überschritten haben. Das bedeutet: die Zeiten des Erdöls werden in absehbarer Zeit tatsächlich vorbei sein.

Februar 20, 2007

Uran

Ich habe es fast selbst nicht glauben wollen: Die Versorgung mit Uran hat ein so kritisches Niveau erreicht, dass sich die Preise für Uran in nur 12 Monaten verdoppelt haben - und die Uran Preise steigen täglich weiter.

Ein Bericht eines Analysten von Merrill Lynch kommt zu dem Ergebniss, dass die globale Versorgungslücke bei Uran mittlerweile 15 Millionen Pfund beträgt! Das sind fast 20 % der weltweiten Nachfrage.

Dieser Engpass soll sich in den kommenden Monaten noch einmal verdoppeln - und ein Ende des Engpasses ist nicht abzusehen.

Faktisch wächst die Nachfrage so rapide, dass die Versorgung nie wieder ein ausgeglichenes Niveau erreichen kann.

Ich denke, dass die ohnehin schon katastrophale Verknappung von Uran UND Chinas exorbitante Nachfrage den größten Boom entzünden wird, den die Finanzmärkte seit mehr als drei Generationen gesehen haben.

Ich denke, dass wird den Ölpreis-Schock von 1971 übertreffen. Jetzt ist noch Zeit in Uran-Minen einzusteigen.

Wer Microsoft in den 80er verpasst hat (so wie ich), sollte diesmal dabei sein :-)

Februar 17, 2007

Fusion der Biergiganten?

Inbev (früher "Interbrew") gehören die deutschen Bier-Marken: Becks, Diebels, Hasseröder, Franziskaner und Löwenbräu. Weltweit sind es ungefähr 200 Bier-Marken.

Inbev ist Weltmarktführer, seit sie auch in China und Brasilien kräftig einkauften.

235 Millionen Hektoliter. 11,6 Milliarden Umsatz. Das macht Inbev zur Nummer 1.

Jetzt wollen Inbev und Annheuser-Busch (manchmal auch Anhäuser-Busch geschrieben) vielleicht fusionieren.

Anheuser ist Nummer 3 auf dem Weltmarkt. Bekannteste Marke Budweiser. Dieses Budweiser wird in über 70 Ländern vertrieben. Dabei hat das US-Budweiser oder BUD nichts mit dem tschechischen Original-Budweiser zu tun.

Jedenfalls könnte ein gigantischer Bierkonzern entstehen, der vor allem auch den deutschen Markt "knacken" will. Anheuser gelang das letztes Jahr mit der Promotion des Bud in den Stadien der Fußball WM nicht.

Und die Deutschen?

Größte deutsche Brauerei ist Radeberger (Oetker-Gruppe) mit "nur" 15 Millionen Hektolitern. Warsteiner liegt bei fünf Millionen.

Na denn Prost!

Frage: Wolle mer die ´reilasse?

TäTä - TäTaä - TäTä